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Verweise

 

 

 

 

Externe Verweise:

Der ÖSA Ludwig bei der Freiwilligen Feuerwehr Seeheim

Beladeliste für den Ölschadensanhänger ÖSA nach Richtlinie des Freistaates Bayern vom 01.07.1968 (veröffentlicht in der Zeitschrift „Brandwacht“ 07/1968)

 

Ölschadensanhänger Ludwig (1984)

Bei der Abholung der Octopus Rettungsplattform bei der Freiwilligen Feuerwehr Seeheim fiel der Blick zufällig auf einen augenscheinlich recht gut erhaltenen Ölschadensanhänger der Paul Ludwig Feuerlöschgerätefabrik in Bayreuth von 1984, der seitens der Seeheimer Kameraden abgegeben werden sollte. Neben dem noch glänzenden Lack und der sauberen Plane waren es einige kleine Details, wie die Verriegelungen der Klapptüten und der Stützen, die unser Interesse weckten. Eine direkte Gegenüberstellung dieses Ölschadensanhängers mit unserem von Ziegler gebauten, 20 Jahre älteren Exemplar wäre doch einmal interessant. So konnten wir nicht widerstehen, diesen ÖSA für die FOFW zu sichern.


Der Paul Ludwig ÖSA bei Abholung bei der Freiwilligen Feuerwehr Seeheim im Februar 2019

Hersteller: Paul Ludwig Feuerlöschgerätefabrik Bayreuth
Typ: ÖSA DIN 14503
Baujahr: 1984
zulässiges Gesamtgewicht: 1000 kg
Leergewicht: ca. 385 kg (Angabe Beladeplan ÖSA A 22 D K2)
Gewicht der Ausrüstung (betriebsbereit): ca. 600 kg (Angabe Beladeplan ÖSA A 22 D K2)
Reifengröße: 6.00-16C
Achse: PEITZ Drehstabfederachse B10 mit Feststellbremse
Zugbaum: höhenverstellbar, 40 mm Ringöse


Im Vergleich zum Typenschild des Ziegler ÖSA bietet das Typenschild dieses ÖSA nur spärliche Informationen.

Aufgrund des außergewöhnlich guten Zustands dieses ÖSA (außen und innnen, siehe Fotos in der linken Spalte!) soll er originalgetreu erhalten und Stück für Stück mit der Original-Beladung komplettiert werden. Die Bestückungsliste und Werkszeichnungen aus dem Hause Paul Ludwig Feuerlöschgerätefabrik Bayreuth gab es zum Glück beim Kauf dazu.


Der Ludwig ÖSA bei Abholung im Februar 2019, noch mit dem grünen Darmstädter (Seeheimer)
Folgekennzeichen des im Jahre 2008 ausgemusterten Rüstwagens RW1 Florian Seeheim 51
auf Mercedes 911 Rundhauber-Allrad-Fahrgestell.

Der ÖSA Ludwig präsentierte sich auch technisch in bestem Zustand: Feststellbremse, Radlager, Reifen und Beleuchtung waren fehlerfrei. Obwohl der ÖSA bis 2008 mit Folgekennzeichen DA-6134 hinter dem Mercedes 911 Rüstwagen 1 (Florian Seeheim 51) der Freiwilligen Feuerwehr Seeheim lief, war eine 12 V Lichtanlage verbaut. So entfiel sogar hier die eigentlich erwartete Umrüstung von 24 V auf 12 V.


Unser LF8 steht schon zur Abholung bereit.

Die höhenverstellbare Deichsel und die Feststellbremse sind genauso wie die hinteren Stützen sehr nützliche Ausstattungsdetails. Praktisch ist auch die Arettiermöglichkeit der hinteren Flügeltürhälften in Gummianschlägen auf den Seitenteilen des ÖSA. Die hierfür nötigen Alu-Pilze auf den Flügeltüren können sogar eingeklappt werden. Es sind diese gut durchdachten Kleinigkeiten, die uns an diesem ÖSA Freude bereiten!


Der Ludwig ÖSA bei Abholung im Februar 2019.

Update (20190318): Heute wollten wir den Ölschadensanhänger des Herstellers Paul Ludwig einmal genauer begutachten. Wir hatten ja zuvor den äußerlich - angesichts des Alters von immerhin 35 Jahren - guten Zustand erwähnt. Diese Einschätzung sollte sich nach Abnehmen der Plane auch im Laderaum fortsetzen:


Der ÖSA Paul Ludwig nach vollständigem Abnehmen der Plane


Blick in den fast neuwertigen Laderaum des ÖSA Paul Ludwig

Der Lack ist auch innen als nahezu neuwertig zu bezeichnen! Richtig groß wurden die Augen aber erst, als der ÖSA auf der Grube stand und unsere Blicke auf ein ganz leicht eingestaubtes, aber sonst glänzendes Fahrwerk fiel! Und das bei einem immerhin 35 Jahre alten Anhänger ...


Auch von unten ein - für ein unrestauriertes 35 Jahre altes Fahrzeug - ein sehr ungewöhnlicher Anblick!

Es soll "restaurierte" Fahrzeuge geben, die von unten nicht besser aussehen! Aus dieser Perspektive fiel auch auf, daß die Firma Paul Ludwig (im Vergleich zu unserem Ziegler ÖSA) offensichtlich viel Wert auf kleine Details gelegt hat. An allen Stoßstellen des Aufbau-Hilfsrahmens waren kleine Knotenbleche als Versteifungen eingeschweißt. Die Schweißnähte waren sauber ausgeführt und die Kabel zur Heckbeleuchtung sorgfältig verlegt. Als I-Tüpfelchen wurden alle Verschraubungen der Aufbaueinbauten noch von unten mit Farbe versiegelt und alle Schmierstellen farblich markiert. Besser kann man es nicht machen - dieser ÖSA ist wirklich ein schönes, altes Stück Fahrzeugbau.

 


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